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meine Inspiration....

In meiner künstlerischen Arbeit setze ich mich mit 

der Faszination von Maschinen auseinander.

Große Vorbilder sind Künstler wie Konrad Klapheck oder Jean Perdrizet.

Die Ästhetik von Maschinen, Rohen, Schrauben

und Plänen fasziniert mich. Wie Schatzkarten sind meine Arbeiten phantastisch.

Das heißt, man kann danach nicht bauen, die Maschinen, die man sieht,

funktionieren gar nicht. Das ist im Grunde meine künstlerische Idee, die 

technoiden Gebilde sind nur scheinbar funktionstüchtig.

Ganz unterschiedliche Autos… aus ganz unterschiedlichen Zeiten

sind meine Inspiration. Aufgrund vorgefundener, bestehender „echter"

Pläne manipuliere ich die Konstruktionen. Meistens entsteht auch durch das Bemalen und Ausmalen der einzelnen Bestandteile eine noch märchenhaftere Darstellung und Wahrnehmungsmöglichkeit der nach Technik aussehenden Objekte. Meine Sammler fasziniert die Veränderung von Dingen, die sie kennen oder zu verstehen

glauben. Das heißt oft werde ich von Sammlern gekauft, die auch Autos sammeln und einen anderen Zugang zu den unbelebten Objekten ihrer Sammelleidenschaft suchen.

Aus Plänen der echten Gefährte mache ich illusionistisch veränderte und ästhetisch überhöhte Darstellungen ihrer anderen Sammelobjekte.

Da die Darstellungen eine schöpferische Höhe haben, man erkennt meines Erachtens meine künstlerische Handschrift sofort, da ich ein künstlerisches Gesamtkonzept verfolge und in Unikaten, oft auch handcoloriert, arbeite, handelt es sich bei meiner künstlerischen Arbeit

nicht um technische Zeichungen, sondern um illusionistische technikaffine freie künstlerische originale Papierarbeiten.

 

 

 

Die Initialzündung dazu bekam ich vor über 25 Jahren auf der "Veterama", eher durch einen Zufall. Eigentlich war ich zu diesem Zeitpunkt dabei, eine VNB 125 Vespa zu restaurieren und suchte dort Teile zum Wiederaufbau.

Als da dieser kleine Stand eines älteren Herren war... Alles was dort bei Ihm präsentiert wurde, waren alte Original verpackte Teile und Werkzeuge von Mercedes Benz und auch allerlei Kurioses, Werbegeschenke, Literatur, besondere Werbebroschüren, Firmenschriften und Briefverkehr - alles von Mercedes - auf und unter den Verkaufstischen verteilt.

Dann sah ich da diesen Karton- eher eine größere Umzugskiste mit einer Aufschrift "Zeichenbüro/ Alt".

Als ich diesen Karton öffnete, war ich sofort begeistert. Alte Zeichnungen von Mercedes PKW, alles mögliche... W121, W123, W180, W136 und etliche mehr, an die 50 Zeichnungen, teilweise handgezeichnet auf Pergament, teilweise alte Lichtpausen. "Die ganze Kiste 250", sagte der ältere Herr… 250 DM, genau der Betrag, den ich in der Tasche hatte um meine Vespa Teile zu kaufen…. "aber was soll ich mit diesen Zeichnungen? Toll sind die! Einzigartig! Ein echtes Stück Geschichte… aber was mache ich damit? …will ich die überhaupt? …du brauchst die Vespateile, dafür bist du hier!"

"Alles Original.. "sagte der ältere Herr wieder!

"Tolle Sachen hatte der- … aber die Zeichnungen -… klasse!" ( Es ratterte nur so in meinem Kopf. ) Es half nichts - ich war gefesselt! Wir unterhielten uns noch ein bisschen und wurden uns schließlich einig…na ja einig... zu handeln war mit Ihm nicht drin, die 250 DM waren weg. Wir tauschten noch die Adressen aus, falls er noch was zu Hause hat.

"Oooh man, was hast du jetzt gemacht????", dachte ich noch, "der Tag hat gerade erst angefangen, und dein Geld ist schon weg!"  Kein einziges Teil für die Vespa- und was ich mit den Zeichnungen machen soll, wusste ich auch nicht.....

 

Zu Hause ging es ans Sichten, echt tolle Sachen, aber weiterhin keine Ahnung was ich damit soll. Nach ein paar Wochen meldete sich der ältere Herr per Telefon, er hätte da noch was gefunden. Die Zeichnungen waren mittlerweile im Keller, in einem Regal, da sollte ja nichts dran kommen. Wir unterhielten uns sehr lange und es stellte sich heraus, dass er bei Mercedes in einem Zeichenbüro gearbeitet hat. "Wenn ein Auto nicht mehr gebaut wurde, hat sich für die Zeichnungen niemand mehr interessiert" erzählt er. "Viel wurde dann, wenn es nicht im Archiv landete weggeworfen, dann haben wir auch schon mal das Eine oder Andere, was wir selber gezeichnet haben mitgenommen. Ein Freund von mir hat damals bei Porsche gearbeitet, der hat bestimmt auch noch so Sachen." Ein sehr interessantes Gespräch, das mir bis heute im Kopf geblieben ist. Kurze Zeit später bekam ich ein großes Paket von diesem Herrn, es waren die Zeichnungen die er noch gefunden hatte und ein Stapel Zeichnungen von Porsche, die er von seinem alten Freund dazu gelegt hatte. "Waaaaahnsinn -  das war wie Weihnachten und Ostern zusammen!"

 

Die Vespa wurde verkauft, und ich begann, mich mit der Geschichte der Zeichnungen zu beschäftigen. Mit dem älteren Herrn habe ich noch einige Male telefoniert. Durch ihn habe ich auch noch viele wertvolle Tipps bekommen, jedoch ist dann irgendwann der Kontakt abgebrochen. 

 

Der Funke war übergesprungen und entfachte meine  Leidenschaft zu  Automobilen. Aus dieser Leidenschaft heraus entstand im Laufe der Jahre ein Archiv von weit über 40.000 Zeichnungen, welches sich stets vergrößert. Es sind nicht nur alle namhaften Hersteller, sondern auch zahlreiche Exoten  vorhanden.

 

 

 

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